Warum schreibe ich einen Blog?

Erstmal habe ich mir auch selber häufig die Frage gestellt: Gut, ich habe etwas zu sagen, aber warum schreibe ausgerechnet ICH einen Blog?

Mein technisches Wissen…

..ist so gut wie nicht vorhanden. „Was ist eigentlich dieses Internetz?“…gut, ganz so schlimm ist es nicht. Aber WordPress, Bildbearbeitung, Plugins, SEO, Social Media…what? Ich habe 0,0 Ahnung von WordPress oder sonstigen IT-Geschichten und werde wohl auch nie ein Computerfreak oder HTML Nerd werden. Mit SEO und Social Media stehe ich nicht ganz so auf Kriegsfuss, aber das Wort „Affinität“ wäre eindeutig übertrieben. Und dennoch fiel mir kein besserer Weg ein, um vielen Menschen das zugänglich zu machen, was mich bereichert hat und was mir geholfen hat, das Leben wieder zu meinem Leben zu machen. Also hieß es für mich: Augen zu und durch. Und ich kann Euch verraten, dass ich selten mehr Freude daran hatte, mich in Dinge rein zu fuchsen, die mich normalerweise zur Weißglut treiben.

Mein inhaltliches Know How…

Innerer Abstand

Ich war in meiner Position schon früh für die Führung, Motivation und Entwicklung von Menschen verantwortlich. Später arbeitete ich als Coach neue Mitarbeiter ein und begleitete sie. Und wenn ich ehrlich bin, hat mir diese Tätigkeit sehr viel gegeben, denn man kann etwas bewegen und anderen helfen, sich weiterzuentwickeln. Später bei den Sitzungen und Seminaren mit meinem Coach fing ich wieder Feuer. Ich las viel, bildete mich weiter und nichts davon fühlte sich mühselig an. Doch wirklich erst erkannt habe ich diese Leidenschaft und meine Fähigkeit andere Menschen zu inspirieren und zu motivieren, als eine enge Freundin zu mir sagte: „Wenn ich mit Dir Probleme bespreche, fühle ich mich immer wieder gerade gezogen und alle Uhren stehen auf Anfang.“ Und erst da wurde mir bewusst, dass ich für einige Menschen schon lange ein Sparring Partner für persönliche Konflikte, Ziele und Veränderung war. Wahrscheinlich denken wir nie darüber nach, dass die Dinge, die uns leicht fallen, unsere Berufung sein könnten – Arbeit darf ja nicht leicht sein…Heute weiss ich, dass ich Menschen etwas geben kann und ihnen helfen kann, ihr Bewusstsein zu erweitern und ihr Leben wieder zu ihrem zu machen.

Äußerer Abstand

Das Reisen hingegen war schon früh eine Herzensangelegenheit. Ich bin schon als Kind viel und gerne mit meiner Familie gereist.  Später machte ich dies immer, wenn es die Zeit zuließ, auf eigene Faust. Das Organisieren, Unterwegsein und Inspirieren zu bewegenden Reisen für mich und andere war normaler Bestandteil meines Lebens. Ich liebe es, Anderen dabei zu helfen, die Welt zu entdecken, neue Eindrücke und eine neue Perspektive zu bekommen. Ich glaube fest daran, dass es immer auch um die richtige Balance und das richtige Maß geht: Manchmal muss man sich nicht nur auf eine innere sondern auch auf eine äußere Reise begeben. Das heißt, sich eine Auszeit zu nehmen, aus dem Hamsterrad auszusteigen und sich fernab von zu Hause in die Vogelperspektive begeben. Aber dies muss nicht immer eine weite Reise sein… Es gibt auch schöne Orte ganz in der Nähe, die einem zu äußeren Abstand verhelfen können. Diese Leidenschaft möchte ich teilen und Euch mit auf meine Reisen nehmen, die mir häufig auch innere Distanz gegeben haben.

Meine Schlussfolgerung…

In mir schlagen zwei Herzen, und das ist gut so: Ich liebe es, anderen Menschen zu helfen, Abstand zu nehmen, ihr Leben zu beleuchten und, wenn nötig, zu verändern, so dass sie mehr Zeit für die für sie wichtigen Dingen haben – kurz: das Leben wieder zu ihrem Leben zu machen. Nicht weniger liebe ich es, zu reisen, andere Menschen dazu zu inspirieren, auch räumlichen Abstand zu nehmen und ihren Blickwinkel zu verändern. Genau diese Leidenschaften miteinander zu verbinden, war und ist mein Ziel.  Ich möchte etwas tun, was mir persönlich Sinn gibt, was ich am Besten kann und was ich jeden Tag mit Herzblut mache. Und dies so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, ermöglicht ein Blog…da muss man dann sich auch mal durchbeißen. Das Resultat ist: „ausderReihe„.

Meine Mission…

Ich habe selber erlebt, was es heißt, sein Leben zu verändern. Mir hat auf diesem Weg dahin geholfen Abstand zu nehmen – inneren und äußeren Abstand und mit neuen Blickwinkel mein Leben bewusst wahrzunehmen. Die Denkanstösse, die mir andere Menschen gaben und die Tips für inspirierende Orte möchte ich gerne weitergeben. Komm‘ mit auf einen Schritt „ausderReihe“ – gewinn äußerlich und auch innerlich neue Blickwinkel – und mach Dir bewusst, wie Du leben möchtest. Ich möchte Dich und Andere dazu ermutigen, ab und an „ausderReihe“ zu treten und neue Blickwinkel einzunehmen. Vielleicht auch Veränderungen zu wagenUnd damit das Leben zu Deinem Leben zu machen – und zwar: selbstbestimmt und jeder in dem Maß, wie er es kann und möchte. Stell‘ Dir vor, Du bist in einem Supermarkt: Nimm‘ Dir das aus dem Angebot heraus, was zu Dir passt und Dir gefällt – den Rest lässt Du im „Regal“ stehen.

Bist Du neugierig geworden? Dann geh‘ den ersten Schritt „ausderReihe“, erlaube Dir neue Blickwinkel und ggf. Veränderungen –  mach‘ das Leben zu Deinem, denn wir haben sehr wahrscheinlich nur das eine…Aktuelles.

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